Route: Deauville - Honfleur - Le Havre - Fecamp - St.Valery en Caux - Dieppe - Boulogne - Dünkirchen - Oostende
Der mit dem Zug gut erreichbare mondäne Badeort Deauville ist der Ausgangspunkt für eine außergewöhnliche Reise im Englischen Kanal. Im Rhythmus der Gezeiten segeln wir nach Norden. Um uns einzustimmen, besuchen wir zunächst das alte Honfleur in der Seinemündung. Hier gilt es Atmosphäre zu schnuppern. Le Havre bietet sich danach an für den Start nach Norden. Dann geht es hinaus, immer der Linie der Smaragdküste und ihren steilen Felswänden folgend. Fecamp ist der nächste Übernachtungshafen. Von hier aus können die Felsen von Etretat besucht werden. Da die Tage bereits kürzer werden, ist geplant die günstige Strömungsperiode am Tage zu nutzen. Wir wollen möglichst vor der Dunkelheit wieder im Hafen sein. Es wird sich aber nicht immer vermeiden lassen. Da teilweise Dockhäfen angelaufen werden, die nur rund um Hochwasser erreicht werden können, sind die zurückzulegenden Distanzen unterschiedlich lang. Es bleibt so auch Zeit für Unternehmungen an Land. Zeitreserven sind eingebaut um auch Liegetage wegen ungünstigen Wetters zu ermöglichen.
Ab Dieppe wird es dann sportlich, die Distanzen länger. Wir steuern, immer eine günstige Strömung nutzend, durch die Strasse von Dover hinein in die Nordsee und entlang der belgischen und niederländischen Küste bis Ijmuiden. Von hier aus ist es nur noch eine kurze Strecke bis nach Oostende. Der Bahnhof Oostende Central ist in unmittelbarer Nähe des Hafens. Es gibt gute Zugverbindungen nach Deutschland.
Bei dieser Reise sind Vorkenntnisse erforderlich! Die Reise eignet sich ideal für Mitsegler, die Praxiserfahrungen im Gezeitenrevieren machen möchten. Wichtig ist auch die sportliche Einstellung, da längere Überfahrten über die offene See erforderlich werden. Die Segelreise hat Überführungscharakter, der Weg ist hier das Ziel.
Die genaue Route ist abhängig von den vorherrschenden Wetter- und Windverhältnissen und bleibt veränderbar.